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Ausbildung in Osteopathie: Schultermassage zur Entspannung der Muskulatur

Schon gewusst?
Das ist Osteopathie.

Osteopathie
ist Medizin

Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, in der Diagnostik und Behandlung mit den Händen erfolgen. Osteopathie geht dabei den Ursachen von Beschwerden auf den Grund und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit.

Vor über 150 Jahren entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still nach intensiver Forschung die Prinzipien der Osteopathie und begründete damit eine neue Medizin. Seitdem wird die Osteopathie stetig weiterentwickelt.

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Beruf
mit Zukunft

Mehr als 19 Millionen Bundesbürger waren schon in osteopathischer Behandlung. Das ist fast jeder Dritte – Tendenz steigend. Jährlich werden ca. 10 Millionen Behandlungen von etwa 10.000 qualifizierten Osteopathinnen und Osteopathen erbracht. Inklusive des Praxispersonals arbeiten etwa 15.000 Menschen in Deutschland im Bereich der Osteopathie. Rund 100 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen. Die Verdienstmöglichkeiten variieren je nachdem, ob man angestellt oder selbständig ist. Pro Behandlung werden je nach Region, Berufserfahrung und Nachfrage zwischen 60 bis 150 € pro Behandlung berechnet.

Der Beruf des Osteopathen ist ein Gesundheitsberuf mit Zukunft.

Obwohl die Osteopathie noch nicht vom Bundesgesetzgeber geregelt ist, ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Osteopathen enorm. Der Bekanntheitsgrad der Osteopathie wächst stetig und immer häufiger arbeiten Ärzte und Fachtherapeuten zum Wohle ihrer Patienten mit Osteopathen zusammen. Gute Aussichten also für alle, die sich zum Osteopathen ausbilden lassen wollen!

Wichtig: Da Osteopathie in Deutschland als Heilkunde gilt, darf sie nur von Ärzten oder Heilpraktikern eigenständig praktiziert werden. Nichtmediziner müssen demnach während oder nach der Osteopathie-Ausbildung die staatliche Heilpraktikerprüfung (Mindestalter 25 Jahre) ablegen.

Du
solltest…

• offen und empathisch sein im Umgang mit Menschen
• begeisterungsfähig sein für die Themen Anatomie und Physiologie
• keine Berührungsängste haben und Freude an der Arbeit mit deinen Händen
• bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und dich ständig weiterzubilden
• kommunikativ sein im Austausch mit Menschen
• Freude haben an der Ursachenanalyse und der Entwicklung von Lösungen

Gute
Verdienstmöglichkeiten

Im Angestelltenverhältnis kommt es auf das Vertrags- und Arbeitszeitmodell und mitunter die Zahl der durchgeführten Behandlungen an. Bei einer Vollzeittätigkeit in einer gut ausgelasteten Praxis kann das Durchschnittsgehalt für Berufseinsteiger 3000,- € bis 4000,- € betragen.